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08.02.2004: Vor 114 Jahren wurde Ehrenvorsitzender Heinrich Pieneck geboren

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Er führte Schalke 04 während des Zweiten Weltkriegs: Heinrich Pieneck. Der enge Vertraute von Papa Unkel wurde am 8. Februar 1890 geboren und war für Kuzorra, Szepan und Co. lange Zeit der wichtigste Mann im Verein.

Der Gelsenkirchener wurde 1932 Geschäftsführer und bezog die Räumlichkeiten über der Gaststätte Thiemeyer. Bereits zwei Jahre später übernahm er zudem von Johann Ehrenberg das Amt des Kassiers und stieg damit zum "Finanzminister" der Knappen auf. Er und Papa Unkel allein wussten, wie viel Spesen die Meisterspieler bekamen.

Pieneck, der als gewissenhafter und versierter Buchhalter bekannt war, bekam oft Besuch von den Mitgliedern der ersten Mannschaft. Er hatte für alle ein offenes Ohr und beriet sie in finanziellen Fragen.

Als Papa Unkel sich 1940 von der Vereinsführung zurückzog, und sein Nachfolger Heinrich Tschenscher kurz nach seinem Amtsantritt verstarb, sprang Heinrich Pieneck ein. In der schwierigen Kriegszeit hielt er den Verein zusammen und half mit, Schalke 04 nach 1945 wieder aufzubauen. Er wurde Vorsitzender des Ehrenrates sowie später Ehrenvorsitzender und stand der neuen Führung mit Rat und Tat zur Seite. Der große alte Mann des siebenfachen deutschen Meisters starb am 9. Juni 1970 in Gelsenkirchen.

       
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