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13.02.2004: Vor 92 Jahren schloss sich Westfalia Schalke dem Schalker TV 1877 an

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Lange Zeit wehrten sich die Mitglieder von Westfalia Schalke, dem Vorgänger von Schalke 04, gegen einen Zusammenschluss mit einem anderen Verein. Am 13. Februar 1912 erlahmte allerdings der Wiederstand, Westfalia wurde zur Fußball-Abteilung des Schalker Turnvereins 1877. Ganz freiwillig geschah der Schritt nicht.

Nachdem die Fußballballer 1909 ein Jahr lang Mitglied im Rheinisch-Westfälischen Spielverband, einer Gruppe aus Essener und Gelsenkirchener Vereinen, gewesen waren, bewarb sich Westfalia Schalke um die Aufnahme in den WSV. Dieses Ansinnen wurde jedoch abgelehnt. Stattdessen legte der Verband den Jungs um den legendären Willy Gies nahe, sich einem anderen Club anzuschließen. Zunächst wollten die jungen und stolzen Schalker jedoch lieber unorganisiert sein, als den eigenen Verein zu "verraten".

Warum der Verband trotz mehrfacher Anfrage die Aufnahme verweigert, ist bis heute unsicher. Vielleicht lag es an einer grundsätzlichen Ablehnung von Clubs aus dem Arbeitermilieu, vielleicht wollten die Verbandsoberen aber einfach nur abwarten, ob Westfalia Schalke lange Bestand hat.

Zu Beginn des Jahres 1912 indes sahen die Mitglieder von Westfalia Schalke ein, dass der Verein ohne fremde Hilfe auf der Stelle tritt. So ersuchte man Anschluss an den Schalker Turnverein 1877, der dem Westdeutschen Spielverband bereits angehörte. Vorsitzender des TV 1877 ist zum damaligen Zeitpunkt Fritz Unkel, Angestellter auf der Zeche Consolidation, kurz "Consol" genannt. Was niemand ahnte: Papa Unkel legte ein paar Jahre später den Grundstein für den einzigartigen Erfolg der Schalker in den 30er und 40er Jahren.

       
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