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25.03.2004: Vor 58 Jahren wurde Hans Pirkner geboren
Der Österreicher tanzte nur zwei Spielzeiten für die Knappen auf der linken Außenbahn und im Sturmzentrum. Doch die Anwesenheit von Hans Pirkner (*25.3.1946) fiel auf. Er war nicht nur in den Bundesliga-Skandal von 1971 verwickelt, sondern fand mit einem legendären Satz den Weg in die Annalen des Vereins.
Es war beim Erstrunden-Hinspiel im Europapokal der Pokalsieger gegen Shamrock Rovers. Dichter Nebel am 17. September 1969 im Dalymount Park machte die Sicht auf das Spielfeld nahezu unmöglich. Als zehn Minuten vor der Halbzeit nach einer Flanke von Stan Libuda das 1:0 für die Gäste fiel, rätselten die Journalisten, wer denn das Schalker Tor erzielt hat. Ein Mann tauchte aus dem Nebel vor der Pressetribüne auf und rief: "I hobs g´mocht!" Hans Pirkner stand nach dem Wüst-Schuss genau richtig und staubte zur Führung ab.
Zwar verloren die Knappen am Ende 1:2, doch ein 3:0-Sieg in der Glückauf-Kampbahn zwei Wochen später - wieder traf Pirkner - bedeutete den Einzug in die nächste Runde. Am Ende erreichte das Team von Rudi Gutendorf in diesem Wettbewerb sogar das Halbfinale, wo Manchester City den Siegeszug stoppte.
Für Pirkner war die erste Spielzeit (1969/70) im Ruhrgebiet durchwachsen. Sie begann famos, der Österreicher erzielte in vier Bundesligaspielen drei Tore und wurde Nationalspieler, doch Verletzungen führten dazu, dass er nur auf 17 Liga-Einsätze kam. Das zweites Jahr verlief für den Frauenschwarm quantitativ besser (30 Spiele), aber qualitativ (3 Tore) konnte er mit der Saison nicht zufrieden sein. Er entschied sich für einen Wechsel zurück in seine Heimat. Seinen Platz auf der linken Seite nahm Erwin Kremers ein, der zusammen mit seinem Bruder Helmut aus Offenbach kam.
Das Engagement auf Schalke hatte allerdings ein unangenehmes Nachspiel für Hans Pirkner. Weil er an dem verkauften Spiel gegen Arminia Bielefeld (0:1) am 17. April 1971 beteiligt war, wurde er am 5. August 1972 für zwei Jahre gesperrt. Erst gut ein Jahr später (15. August 1973) wurde er vom Österreichischen Fußball-Bund begnadigt.
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