11.10.2004: Vor 69 Jahren wurde Willi Soya geboren

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Sein Pech, war das Glück von Günter Siebert. Weil sich Willi Soya (*11. Oktober 1935) im ersten Vorrundenspiel um die Deutsche Meisterschaft 1958 verletzte, rutschte Siebert in die Elf, die im Endspiel mit 3:0 gegen den Hamburger SV gewann. Soya durfte sich trotzdem als Meister fühlen. 1965 kam er noch einmal in diesen Genuss.

1954 wechselte Willi Soya, der nur 54 Jahre alt wurde, von Schwarz-Weiß Wanne-Eickel zu den Knappen. "Ein Super-Techniker", erinnert sich sein ehemaliger Mitspieler Heiner Kördell. "Eines der größten Talente, die unter unserem Trainer Edi Frühwirth in Schalke gereift sind. Dass ihm der große Durchbruch mit Einsätzen in der Nationalmannschaft nicht gelungen ist, lag vielleicht daran, dass er sich über einen gewissen Punkt nicht quälen konnte."

Der offensive Mittelfeldspieler brachte es jedoch immerhin auf 71 Oberligaspiele, in denen er 34 Tore beisteuerte. Neben dem Gewinn der Meisterschaft gehörten die Spiele im Europapokal der Landesmeister zu den persönlichen Highlights. Er kam in der Erstrundenpartie gegen Kopenhagen und im Viertelfinale gegen Atlético Madrid zum Einsatz.

1961 verließ Soya das Ruhrgebiet und schloss sich der damaligen "Schalker Filiale" Werder Bremen an. Im Dress der Hanseaten konnte er noch eine deutsche Meisterschaft bejubeln. 1965 holte das Team mit Trainer Willi "Fischken" Multhaup den Titel. Ein Jahr später beendete Willi Soya seine aktive Karriere, trainierte anschließend einige Amateurvereine, unter anderem in Paderborn, wo er sesshaft wurde.

Ende der 80er Jahre musste er sich einer Gallen-Operation unterziehen. Im Juni 1990 erlag er einem Magenleiden. Soya hinterließ Ehefrau Gisela, einen Sohn und eine Tochter.

       
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