17.11.2004: Vor 13 Jahren starb Horst Mühlmann

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Er war die erste Nummer eins in der Schalker Bundesliga-Geschichte: Horst Mühlmann hütete von 1961 bis 1966 das Tor der Königsblauen. Später ging der am 17. November 1991 nach schwerer Krankheit verstorbene Westfale in die USA, wo er unter anderem eine erfolgreiche Karriere als Football-Profi startete.

1961 kam der damals 21-Jährige, der seine ersten Schritte auf dem Fußballplatz beim BV Brambauer getan hatte, von Borussia Dortmund an die Glückauf-Kampfbahn. Ein Hüne mit großflächigen Händen, der über einen gewaltigen Abstoß verfügte. Nach 27 Oberliga-Spielen war er 1963 Stammtorwart, als das Abenteuer Bundesliga für Schalke 04 begann.

In der Premierenspielzeit 1963/64 verpasste er lediglich vier Bundesligaspiele. Ein Jahr später indes bekam er ernstzunehmende Konkurrenz. Gyula Toth machte ihm den Platz zwischen den Pfosten streitig. Mühlmann kam nur noch auf neun Einsätze. Zwar verließ der Ungar 1965 den Verein, doch nun wurde er von Nachwuchsmann Josef Elting verdrängt. Somit war 1966 nach 42 Bundesligaspielen das Kapitel "Schalke 04" für ihn beendet.

Anschließend lief er noch 29 Mal für den Bonner SC auf, ehe es in die Vereinigten Staaten von Amerika ging. Dort war er zunächst als Fußballer bei den Kansas City Spurs aktiv, bis ihn eine andere Sportart für sich entdeckte. Späher der National Football League (NFL) wurden auf den Mann aufmerksam, der den Ball von einem Tor zum anderen schießen konnte. Horst Mühlmann wurde zum "Kicker" umgeschult. Sechs Jahre war Mühlmann in der amerikanischen Profiliga aktiv, stand bei den Kansas City Chiefs, den Philadelphia Eagles sowie den Cincinatti Bengals unter Vertrag und bekam zweimal den "goldenen Schuh" als bester Kicker der Liga verliehen.

Das in Amerika verdiente Geld legte der bodenständige Westfale gut an. In Selm baute Mühlmann ein Mehrfamilienhaus, in dem er nach der Rückkehr aus den USA bis zu seinem Tod mit seiner Familie wohnte.

       
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