13.12.2004: Vor 42 Jahren wurde Andreas Müller geboren

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"Schwaben - wo liegt das? Ich fühle mich als Schalker", sagt Andreas Müller, der seit mittlerweile mehr als 16 Jahren für S04 arbeitet. Erst zwölf Jahre als Spieler, dann als Leiter der Lizenzspieler-Abteilung. Wäre der Akzent nicht, würde man ihm kaum glauben, dass er am 13. Dezember 1962 in Stuttgart auf die Welt gekommen ist.

Beim VfB wurde er 1983 Bundesligaprofi und durfte sich gleich in seiner ersten Spielzeit über den Gewinn der Deutschen Meisterschaft freuen. Über die Station Hannover 96 (Saison 1987/88) kam er schließlich ins Ruhrgebiet, wo der Traditionsclub gerade abgestiegen war. Eine sehr turbulente Zeit auf Schalke: Präsidenten kamen und gingen, der Club kämpfte in den folgenden Monaten gegen den Abstieg in die Regionalliga, konnte aber nicht zuletzt wegen sieben Müller-Toren den sportlichen Super-Gau abwenden.

1991 kehrten die Knappen in die Bundesliga zurück, fünf Jahre später beendete der Mittelfeldspieler eine lange Leidenszeit. Mit seinem Kopfballtor in der 90. Spielminute im letzten Heimspiel der Saison 1995/95 sicherte er Schalke den Einzug in den UEFA-Pokal. Es war die erste Teilnahme an einem europäischen Pokalwettbewerb seit 19 Jahren. Die Lawine, die Müller am 11. Mai 1996 per Kopf in Gang setzte, rollte bis Mailand. Dort wurden die Eurofighter am 21. Mai 1997 UEFA-Cup-Sieger.

Das Tor gegen den Bayern war sicherlich der wichtigste seiner 17 Liga-Treffer. Der schönste indes fiel am 23. November 1991. In der Partie auf dem Lauterer Betzenberg wurde Andreas Müller in der 34. Minute eingewechselt, elf Minute später war er per Fallrückzieher zum 1:1-Ausgleich erfolgreich. Der Treffer wurde später von den Zuschauern der Sportschau zum Tor des Jahres gewählt.

32 Treffer erzielte er in 338 Bundesligaspielen (200 davon für Schalke). Auf und neben dem Platz war er ein Führungsspieler, der andere mitriss. "Schluss mit den lieben Schwiegersöhnen", forderte er in Krisenzeiten. "Wir müssen mehr Schweinehunde sein, um unsere Spiele zu gewinnen."

Diese Siegermentalität bringt der zweifache Familienvater seit März 2001 in die Vorstandsarbeit von Schalke 04 ein. Und die ersten Erfolge als Teammanager ließen nicht lange auf sich warten. 2001 und 2002 wurde die Mannschaft jeweils Deutscher Pokalsieger. Geht es nach Andreas Müller, sollen diese Titelgewinne nicht die letzten gewesen sein.

       
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