25.12.2004: Vor zwei Jahren verstarb Helmut Jagielski

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Trauer in Bremen, Kaiserslautern und auf Schalke am 25. Dezember 2002. Am ersten Weihnachtstag starben sowohl der Wattenscheider Helmut Jagielski, der über 170 Spiele für Königsblau bestritt, als auch Jürgen Neumann, der lange für Kaiserslautern kickte. Was die beiden neben dem Todestag verband: das DFB-Pokalendspiel 1961 in der Glückauf-Kampfbahn.

Sie standen sich damals gegenüber. Der SV Werder Bremen traf mit den ehemaligen Schalkern Jagielski, Willi Soya und Günther Wilmovius auf den 1. FC Kaiserslautern, für den Jürgen Neumann auflief. Während der Juniorennationalspieler im Dress der roten Teufel nach dem Schlusspfiff bedröppelt den Rasen der altehrwürdigen Kampfbahn verließ, hatte Jagielski doppelten Grund zur Freude. Er durfte nicht nur den Pokal in Empfang nehmen, er hatte auch den zweiten Treffer beim 2:0-Sieg selbst erzielt. Sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff konnte er sich an seiner alten Wirkungsstätte feiern lassen.

Ein Glücksgefühl im Werder-Trikot, was ein Jahr vorher noch undenkbar war. Damals war der Schwiegersohn von Ernst Kalwitzki noch Kapitän der Schalker. Allerdings hatte er das Gefühl, dass die sportliche Leitung nicht mehr mit ihm planen würde. "In Schalke hatten wir damals einen Kader von 25 Spielern mit 17,18 gleichwertigen Leuten", so Jockel 1977 in einem Artikel des Schalker Kreisels. "Da kam das Angebot von Werder und ich schlug zu. Der Abschied ist mir schwer gefallen. Schließlich hatte ich elf herrliche Jahre in Schalke verlebt."

Fortan war Bremen seine Heimat. Er führte das Team als Abwehrchef 1965 zur Deutschen Meisterschaft und hing 1967 seine Fußball-Schuhe an den Nagel. Jagielski blieb in der Hansestadt, führte eine zeitlang die Vereinsgaststätte und schlief schließlich Ende 2002 in seiner Wahlheimat für immer ein.

       
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